IT-Lexikon: Fachbegriffe aus Telefonie, Netzwerk, Cloud und Web erklärt
Die Begriffe, die in unseren Projekten und Angeboten vorkommen – fachlich korrekt erklärt und darunter jeweils in einem Satz zusammengefasst.
- Fachbegriffe aus Telefonie, Netzwerk, Sicherheit, Cloud und Web
- Jeder Begriff fachlich erklärt – und einfach gesagt
- Mit Verweis auf die passende Leistung

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Begriffe
2-Klick-Lösung
Eingebettete Inhalte wie Karten oder Videos werden erst nach einem Klick geladen; vorher gehen keine Daten an den Anbieter.
Karte oder Video erscheinen erst, wenn Sie darauf klicken.
3CX
Softwarebasierte IP-Telefonanlage auf Basis des SIP-Standards. Sie läuft auf einem Server im Unternehmen oder in der Cloud und bindet Tischtelefone, Softphones, Smartphone-Apps und Web-Clients unter derselben Durchwahl ein.
Eine Telefonanlage als Programm statt als Kasten im Keller – telefonieren geht am Tisch, am Rechner und auf dem Smartphone.
Access Point
Netzwerkgerät, das ein kabelgebundenes Netzwerk per WLAN für Endgeräte bereitstellt. In größeren Umgebungen werden mehrere Access Points zentral über einen Controller verwaltet.
Der WLAN-Sender an der Decke oder Wand, der für Funkempfang im Raum sorgt.
Active Directory
Verzeichnisdienst von Microsoft für Windows-Netzwerke. Er verwaltet Benutzer, Gruppen, Computer und Berechtigungen zentral und ist die Grundlage für die Anmeldung im Firmennetz.
Die zentrale Liste, wer sich im Firmennetz anmelden darf und worauf er zugreifen kann.
Active-Passive-Cluster
Hochverfügbarkeitsbetrieb aus zwei gleichartigen Geräten, etwa Firewalls: Ein Gerät arbeitet aktiv, das zweite läuft mit abgeglichener Konfiguration im Standby und übernimmt bei einem Ausfall automatisch (Failover).
Zwei Geräte für eine Aufgabe – fällt eines aus, springt das andere sofort ein.
Alternativtext
Textbeschreibung eines Bildes im alt-Attribut. Screenreader lesen sie vor, Suchmaschinen werten sie aus; rein schmückende Bilder bekommen einen leeren Alternativtext.
Ein kurzer Text, der beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist.
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit einem Dienstleister, der personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet – etwa Hoster, Wartung oder Cloud-Anbieter. Er legt Zweck, Weisungen und Schutzmaßnahmen fest.
Der Vertrag, mit dem ein Dienstleister zusagt, Ihre Daten nur nach Ihren Vorgaben zu verarbeiten.
Awareness-Schulung
Schulung der Mitarbeitenden zur IT-Sicherheit, etwa zum Erkennen von Phishing und zum sicheren Umgang mit Passwörtern und Daten.
Mitarbeitende lernen, Betrugsversuche zu erkennen.
Azure
Cloud-Plattform von Microsoft für virtuelle Server, Speicher und Dienste; dazu gehört Microsoft Entra ID (früher Azure Active Directory) für Benutzer und Anmeldungen in Microsoft 365.
Die Microsoft-Cloud, in der Server und Benutzerkonten betrieben werden.
Backup
Regelmäßige Sicherungskopie von Daten und Systemen auf einem getrennten Speicher, damit sie nach Ausfall, Fehlbedienung oder Schadsoftware wiederhergestellt werden können. Entscheidend ist eine getestete Rücksicherung.
Eine Kopie Ihrer Daten, die man im Ernstfall zurückspielen kann – und die man vorher einmal ausprobiert hat.
Barrierefreiheit (digital)
Gestaltung von Websites und Anwendungen, die auch mit Einschränkungen nutzbar sind – etwa mit Screenreader, Tastatur oder vergrößerter Darstellung.
Jeder kann die Website nutzen, auch mit Einschränkungen.
BDSG
Bundesdatenschutzgesetz – ergänzt die DSGVO in Deutschland, etwa bei der Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen (§ 38).
Das deutsche Datenschutzgesetz, das die DSGVO ergänzt.
Benutzerrechte (Rechteverwaltung)
Festlegung, welche Benutzer oder Gruppen auf welche Daten, Programme und Funktionen zugreifen dürfen – etwa im Active Directory, in Microsoft 365 oder in einer Anwendung – und ihre Dokumentation in einem Berechtigungskonzept. Grundsatz ist, jedem nur die Rechte zu geben, die er für seine Aufgaben braucht.
Jede Person sieht und bearbeitet nur das, was sie für ihre Arbeit braucht.
BFSG
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – verpflichtet seit dem 28. Juni 2025 viele Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen, etwa Online-Shops, barrierefrei anzubieten.
Das Gesetz, das für viele Websites und Shops Barrierefreiheit vorschreibt.
BITV 2.0
Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung des Bundes. Sie verpflichtet Bundesbehörden, Websites und Apps nach der EN 301 549 barrierefrei zu gestalten und eine Erklärung zur Barrierefreiheit zu veröffentlichen. Die Länder haben eigene Regeln – in Sachsen das Barrierefreie-Websites-Gesetz (BfWebG), in Brandenburg die BbgBITV.
Die Vorschrift, nach der Behörden-Websites barrierefrei sein müssen.
BSI
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Es veröffentlicht Warnungen zu Schwachstellen und Standards wie den IT-Grundschutz.
Die Bundesbehörde für IT-Sicherheit, die vor aktuellen Gefahren warnt.
Caching
Zwischenspeichern fertiger Seiten, Dateien oder Datenbankergebnisse auf dem Server oder im Browser, damit sie beim nächsten Aufruf nicht neu erzeugt oder geladen werden müssen.
Die Website merkt sich fertige Seiten und liefert sie beim nächsten Mal schneller aus.
Canonical
Angabe im Seitenkopf (rel="canonical"), welche Adresse die maßgebliche Fassung einer Seite ist. So werten Suchmaschinen Duplikate – etwa mit Parametern oder mit und ohne www – nicht als eigene Seiten.
Der Hinweis an Google, welche von mehreren gleichen Adressen die richtige ist.
Cloud
Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Servern, Speicher oder Anwendungen über das Internet aus einem Rechenzentrum. Betrieb, Hardware und Verfügbarkeit liegen beim Anbieter, abgerechnet wird meist nach Nutzung.
Ihre Programme und Daten laufen nicht auf eigener Technik im Haus, sondern sicher in einem Rechenzentrum.
CMS
Content-Management-System – Software, mit der Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden, etwa Joomla oder WordPress. Aufbau und Gestaltung bleiben dabei getrennt vom Inhalt.
Das Programm hinter der Website, mit dem Sie Texte und Bilder selbst ändern können.
Cookie-Banner (Consent)
Einwilligungsabfrage auf Websites, die nicht notwendige Cookies und Dienste wie Tracking erst nach Zustimmung der Besucher lädt – nach DSGVO und TDDDG. Lädt eine Website nichts, was eine Einwilligung braucht, ist kein Banner nötig.
Das Fenster, in dem Besucher entscheiden, welche Daten erhoben werden dürfen.
Core Web Vitals
Drei Kennzahlen von Google für die Nutzererfahrung: Largest Contentful Paint (LCP, Ladezeit des größten Inhalts, gut unter 2,5 s), Interaction to Next Paint (INP, Reaktion auf Eingaben, unter 200 ms) und Cumulative Layout Shift (CLS, Layoutstabilität, unter 0,1). Gemessen werden echte Besuche mit Chrome.
Googles Noten dafür, wie schnell und ruhig eine Seite lädt und reagiert.
Core-Switch
Zentraler Switch im Kern eines Netzwerks, an dem Verteiler, Server und Uplinks zusammenlaufen. Core-Switches sind auf hohe Bandbreiten – oft 10 Gigabit und mehr – und auf Redundanz ausgelegt.
Der Hauptknoten im Netzwerk, über den der gesamte Datenverkehr läuft.
CRM
Customer Relationship Management – Software zur Verwaltung von Kundendaten, Kontakten, Angeboten und Vorgängen.
Ihre Kundendatenbank mit allen Kontakten und Vorgängen.
CSS3
Stylesheet-Sprache für Gestaltung und Layout von Webseiten – Farben, Schriften, Abstände und die Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen.
Bestimmt, wie eine Website aussieht.
CTI
Computer Telephony Integration – Verbindung von Telefonanlage und Software wie CRM oder Outlook: Anrufer werden erkannt, Rufnummern per Klick gewählt.
Das Telefon arbeitet mit Ihren Programmen zusammen – Anrufer erscheinen mit Namen.
Datenbank
Strukturierter, dauerhaft gespeicherter Datenbestand, den ein Datenbankmanagementsystem verwaltet. Websites, CMS und Anwendungen legen darin Inhalte, Benutzer und Einstellungen ab und fragen sie meist per SQL ab.
Der geordnete Speicher, in dem eine Website oder ein Programm alle Inhalte und Einträge ablegt.
Datenschutzbeauftragter
Person, die ein Unternehmen oder eine Behörde in Datenschutzfragen berät und die Einhaltung überwacht; Pflicht für öffentliche Stellen, ab 20 Personen mit automatisierter Verarbeitung (§ 38 BDSG) und bei bestimmten Kerntätigkeiten (Art. 37 DSGVO). Er kann intern oder extern benannt werden.
Die Ansprechperson, die darauf achtet, dass beim Datenschutz alles stimmt.
DECT
Funkstandard für schnurlose Telefonie. DECT-IP-Systeme verbinden Basisstationen mit der IP-Telefonanlage und ermöglichen schnurlose Telefone auch über größere Gebäude oder Hallen hinweg.
Die Technik hinter schnurlosen Bürotelefonen – auch für Lager, Werkstatt oder Pflegebereich.
Desktop-Anwendung
Programm, das auf einem Rechner installiert und dort ausgeführt wird, etwa unter Windows. Es kann ohne Internetverbindung arbeiten und Daten ausschließlich lokal oder im eigenen Netzwerk speichern.
Ein Programm, das fest auf dem Rechner installiert ist und auch ohne Internet läuft.
Digital Signage
Digitale Anzeigesysteme wie Bildschirme, Stelen oder Infoterminals, deren Inhalte zentral verwaltet und automatisch aktualisiert werden – etwa aus einer Website oder einer Datenquelle.
Bildschirme und Infosäulen, die aktuelle Informationen zeigen, ohne dass jemand sie von Hand wechselt.
DMARC, DKIM und SPF
DNS-basierte Verfahren zur E-Mail-Authentifizierung: SPF legt fest, welche Server für eine Domain senden dürfen, DKIM signiert ausgehende Mails, DMARC regelt, wie Empfänger mit Mails umgehen, die beide Prüfungen nicht bestehen.
Drei Einstellungen, die belegen, dass eine E-Mail wirklich von Ihnen kommt – und gefälschte Absender aussortieren.
DNS
Domain Name System – übersetzt Domainnamen wie kreevo.de in IP-Adressen und legt über Einträge wie MX fest, wohin E-Mails zugestellt werden.
Das Adressbuch des Internets: Es findet zu einem Namen die richtige Serveradresse.
Domain
Name einer Website im Internet, etwa kreevo.de. Sie wird bei einer Vergabestelle registriert und über DNS mit Webserver und E-Mail verbunden.
Die Adresse Ihrer Website.
Domänencontroller
Server, der das Active Directory bereitstellt: Er prüft Anmeldungen, verteilt Gruppenrichtlinien und verwaltet die Berechtigungen im Windows-Netzwerk.
Der Server, der beim Anmelden am Firmenrechner prüft, ob Benutzername und Passwort stimmen.
DSGVO
Datenschutz-Grundverordnung der EU. Sie regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten und verlangt unter anderem technische und organisatorische Schutzmaßnahmen sowie Verträge zur Auftragsverarbeitung.
Die europäischen Regeln dafür, wie Unternehmen mit Daten von Kunden und Mitarbeitenden umgehen müssen.
Durchwahl
Direkte Rufnummer eines Arbeitsplatzes oder einer Abteilung innerhalb eines Rufnummernblocks, die ohne Vermittlung erreichbar ist.
Die eigene Nummer eines Mitarbeiters, direkt erreichbar.
E-Mail-Archivierung
Revisionssichere, unveränderbare Speicherung aller geschäftlichen E-Mails über die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen, etwa nach GoBD, mit Such- und Wiederherstellungsfunktion.
Alle geschäftlichen E-Mails werden sicher und unveränderbar aufbewahrt, wie es das Gesetz verlangt.
EN 301 549
Europäische Norm für barrierefreie Informationstechnik. Für Websites verweist sie auf die WCAG, Stufe AA; rechtlich maßgeblich ist derzeit die Fassung auf Basis der WCAG 2.1.
Die europäische Norm, auf die sich die Gesetze zur Barrierefreiheit stützen.
Erklärung zur Barrierefreiheit
Pflichtseite öffentlicher Stellen mit dem Stand der Barrierefreiheit, bekannten Einschränkungen, einem Weg für Rückmeldungen und dem Hinweis auf das Schlichtungsverfahren.
Eine Seite, auf der steht, wie barrierefrei die Website ist und wo es noch hakt.
Exchange Online
E-Mail-, Kalender- und Kontaktdienst von Microsoft als Teil von Microsoft 365. Er ersetzt einen eigenen Exchange-Server im Unternehmen; Betrieb, Updates und Verfügbarkeit übernimmt Microsoft.
Ihr Firmen-Postfach läuft bei Microsoft statt auf einem eigenen Server im Haus.
Exchange Server
E-Mail-, Kalender- und Kontaktserver von Microsoft, der im eigenen Unternehmen oder Rechenzentrum betrieben wird. Anders als bei Exchange Online liegen Betrieb, Updates und Sicherung beim Unternehmen oder seinem Dienstleister.
Der eigene Mailserver von Microsoft im Haus – das Gegenstück zum Postfach in der Microsoft-Cloud.
Fax-to-Mail
Die Telefonanlage stellt eingehende Faxe als PDF per E-Mail zu; ausgehende Faxe werden aus dem E-Mail-Programm versendet – ohne Faxgerät.
Faxe kommen als E-Mail an, ein Faxgerät braucht es nicht mehr.
Fernwartung
Zugriff eines Technikers auf einen Rechner oder Server über eine verschlüsselte Internetverbindung, um Störungen zu beheben, Software einzurichten oder Einstellungen zu ändern – nach Freigabe durch den Nutzer.
Wir helfen direkt an Ihrem Bildschirm, ohne vorbeifahren zu müssen.
Firewall
System, das den Datenverkehr zwischen Netzwerken nach festgelegten Regeln filtert. Eine UTM-Firewall (Unified Threat Management) kombiniert dies mit Virenschutz, Webfilter, Intrusion Prevention und VPN in einem Gerät.
Der Türsteher zwischen Firmennetz und Internet, der nur erlaubten Verkehr durchlässt.
FTP
File Transfer Protocol – Protokoll zum Übertragen von Dateien zwischen einem Rechner und einem Webserver, etwa für die Dateien einer Website. Klassisches FTP überträgt Zugangsdaten unverschlüsselt; sicher sind SFTP oder FTPS.
Der Weg, auf dem Dateien direkt auf den Webserver kopiert werden – heute verschlüsselt über SFTP.
GEO (Generative Engine Optimization)
Optimierung von Website und Firmenangaben mit dem Ziel, von KI-Assistenten wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder den KI-Übersichten bei Google als Quelle herangezogen und korrekt wiedergegeben zu werden.
Dafür sorgen, dass KI-Assistenten Ihr Unternehmen kennen und richtig beschreiben.
Glasfaser
Datenleitung aus Glasfasern, die Signale per Licht überträgt. Sie ermöglicht sehr hohe Bandbreiten über große Entfernungen, etwa für Internetanschlüsse oder Verbindungen zwischen Gebäuden.
Die schnellste Leitung für Internet und Netzwerk – die Daten reisen als Licht.
Google Search Console
Kostenloser Dienst von Google, der zeigt, wie eine Website in der Google-Suche erscheint: Suchanfragen, Klicks, indexierte Seiten, technische Fehler sowie Hinweise auf Sicherheitsprobleme wie gehackte Inhalte.
Ein Werkzeug von Google, das zeigt, wie Ihre Website in der Suche abschneidet und wo Fehler bestehen.
Google-Unternehmensprofil
Kostenloser Eintrag eines Unternehmens bei Google (früher Google My Business) mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen und Bewertungen. Er erscheint in Google Maps und im Kartenbereich der Suche und muss vom Unternehmen bestätigt werden.
Ihr Eintrag bei Google, der in der Karte und neben den Suchergebnissen erscheint.
Gruppenrichtlinie (GPO)
Mechanismus im Active Directory, mit dem Einstellungen, Software und Sicherheitsvorgaben zentral auf alle Rechner und Benutzer einer Domäne verteilt werden.
Einstellungen, die einmal zentral festgelegt und automatisch auf alle Firmenrechner übertragen werden.
Hosting
Bereitstellung von Speicherplatz, Rechenleistung und Internetanbindung für Websites, E-Mail oder Anwendungen auf Servern in einem Rechenzentrum, einschließlich Domain, SSL-Zertifikat und Betrieb.
Der Platz im Internet, auf dem Ihre Website und Ihre E-Mails liegen.
HTML5
Aktuelle Fassung der Auszeichnungssprache HTML, mit der Inhalt und Struktur von Webseiten beschrieben werden.
Die Sprache, in der Webseiten aufgebaut werden.
Hybrid-Exchange
Übergangsbetrieb, in dem ein lokaler Exchange Server und Exchange Online gemeinsam arbeiten. Postfächer lassen sich so schrittweise in die Cloud verschieben; Adressbuch und Kalenderfreigaben bleiben dabei gemeinsam nutzbar.
Der alte Mailserver und die Cloud laufen eine Zeit lang zusammen, damit der Umzug ohne Bruch gelingt.
Hyper-V
Virtualisierungsplattform von Microsoft. Auf einem physischen Server (Host) laufen mehrere voneinander getrennte virtuelle Maschinen mit eigenen Betriebssystemen.
Mehrere Server laufen gemeinsam auf einem Gerät, jeder davon sauber getrennt.
Indexierung
Aufnahme einer Seite in den Index einer Suchmaschine. Nur indexierte Seiten können in den Suchergebnissen erscheinen; mit „noindex“ lässt sich eine Seite bewusst ausschließen.
Google nimmt die Seite in sein Verzeichnis auf – erst dann kann sie gefunden werden.
Infoterminal
Selbstbedienungsgerät mit Touchscreen, oft als Stele im öffentlichen Raum, das Informationen interaktiv bereitstellt – etwa Wegeleitung, Veranstaltungen oder Tourismusinformationen.
Ein Bildschirm zum Antippen, an dem Besucher Informationen selbst abrufen.
Intranet
Internes, nur für Mitarbeitende zugängliches Webportal mit Informationen, Dokumenten und Anwendungen des Unternehmens.
Die interne Website nur für Ihre Mitarbeitenden.
IP-Adresse
Eindeutige Adresse eines Geräts in einem Netzwerk (IPv4 oder IPv6), über die Datenpakete zugestellt werden.
Die Hausnummer eines Geräts im Netzwerk.
IP-Kamera
Netzwerkkamera, die Bilder digital über das Netzwerk überträgt, per PoE über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden kann und auf einem Rekorder oder NAS aufzeichnet.
Eine Kamera, die über das Netzwerk läuft und Aufnahmen digital speichert.
ISDN
Integrated Services Digital Network – digitaler Telefonanschluss, der in Deutschland abgeschaltet und durch All-IP-Anschlüsse ersetzt wurde.
Der frühere digitale Telefonanschluss, den es nicht mehr gibt.
JavaScript
Programmiersprache, die im Browser ausgeführt wird und Webseiten interaktiv macht – etwa für Menüs, Galerien, Formulare oder das Nachladen von Inhalten ohne neuen Seitenaufruf.
Sorgt dafür, dass eine Website auf Klicks reagiert und Inhalte sich bewegen oder nachladen.
Joomla
Open-Source-Content-Management-System (CMS) für Websites und Portale, mit Rechteverwaltung, Mehrsprachigkeit und Erweiterungen.
Das System, mit dem viele unserer Websites gebaut sind und das Sie selbst pflegen können.
JSON
JavaScript Object Notation – schlankes, textbasiertes Datenformat für den Austausch strukturierter Daten zwischen Anwendungen, besonders über Schnittstellen (APIs) im Web.
Ein schlankes Textformat, in dem Programme Daten weitergeben – für Menschen lesbar, für Maschinen leicht zu verarbeiten.
KI (Künstliche Intelligenz)
Verfahren, mit denen Software Muster erkennt, Texte versteht oder erzeugt und Entscheidungen unterstützt – etwa Chatbots oder die automatische Auswertung von Daten.
Software, die zum Beispiel Texte schreiben oder Fragen beantworten kann.
Kundenportal
Geschützter Online-Bereich, in dem Kunden Verträge, Rechnungen, Aufträge oder Anfragen einsehen und verwalten.
Ein Login-Bereich, in dem Kunden ihre Daten selbst einsehen.
Labor- und Felddaten
Labordaten stammen aus einem simulierten Test, etwa mit Lighthouse in PageSpeed Insights, und schwanken von Messung zu Messung. Felddaten stammen aus echten Besuchen mit Chrome (Chrome UX Report) über 28 Tage; nach ihnen bewertet Google die Core Web Vitals.
Labor ist ein Probelauf, Feld sind Ihre echten Besucher – für Google zählt das Feld.
LAN
Local Area Network – lokales Netzwerk innerhalb eines Gebäudes oder Standorts, meist über Netzwerkkabel und Switches aufgebaut.
Das Netzwerk in Ihrem Gebäude.
Landingpage
Einzelne, auf ein Ziel ausgerichtete Webseite – etwa für ein Angebot oder eine Kampagne –, auf die Besucher aus Anzeigen, Suchmaschinen oder Newslettern gezielt geführt werden.
Eine Seite, die genau ein Thema behandelt und Besucher zu einer Anfrage führt.
Lokale SEO
Optimierung für Suchen mit Ortsbezug, etwa „in der Nähe“ oder mit Stadtname: gepflegtes Unternehmensprofil, einheitliche Firmenangaben, Bewertungen und Standortseiten auf der eigenen Website.
Dafür sorgen, dass Kunden in Ihrer Nähe Sie bei Google finden.
Managed Services
Laufende Übernahme definierter IT-Aufgaben durch einen externen Dienstleister (Managed Service Provider) – etwa Überwachung, Updates, Datensicherung und Störungsbehebung – zu vereinbarten Leistungen und Reaktionszeiten.
Ein IT-Dienstleister kümmert sich dauerhaft um Ihre Technik – wie eine externe IT-Abteilung.
Matomo
Open-Source-Software für Besucherstatistiken, die auf einem eigenen Server betrieben werden kann, sodass die Daten nicht an Dritte gehen.
Besucherstatistik für Ihre Website – datenschutzfreundlich auf eigenem Server.
Meta-Beschreibung
Kurzbeschreibung einer Seite im Quelltext, die Suchmaschinen häufig als Text unter dem Titel im Suchergebnis zeigen. Sie beeinflusst kaum die Position, aber ob jemand klickt; sinnvoll sind etwa 150 Zeichen.
Der kurze Text unter dem Link in den Google-Ergebnissen.
Microsoft 365
Abonnement von Microsoft mit Office-Anwendungen und Cloud-Diensten wie Exchange Online, Teams, SharePoint und OneDrive; Benutzer und Lizenzen werden zentral in einem Mandanten verwaltet.
Word, Excel, Outlook und Teams im Abo – mit E-Mail und Dateien in der Microsoft-Cloud.
Microsoft 365 für Non-Profit
Angebot von Microsoft für gemeinnützige Organisationen mit vergünstigten oder kostenfreien Lizenzen für Microsoft 365. Voraussetzung ist die Prüfung und Freischaltung der Organisation durch Microsoft.
Microsoft 365 zu Sonderkonditionen für Vereine und gemeinnützige Einrichtungen.
Microsoft Teams
Plattform für Chat, Videokonferenzen, Telefonie und gemeinsames Arbeiten an Dateien innerhalb von Microsoft 365.
Chatten, Videokonferenzen und Dateien teilen in einem Programm.
Migration
Überführung von Daten, Anwendungen oder Systemen in eine neue Umgebung – etwa auf einen neuen Server, eine neue Softwareversion oder in die Cloud – mit Planung, Test und möglichst kurzer Unterbrechung des Betriebs.
Der geplante Umzug von Daten und Programmen auf ein neues System.
Modern Authentication
Anmeldeverfahren auf Basis von OAuth 2.0, das Microsoft 365 für E-Mail-Programme und Apps voraussetzt. Es unterstützt Multi-Faktor-Authentifizierung und ersetzt die unsichere Standardauthentifizierung mit Benutzername und Kennwort.
Die moderne, sichere Art, sich in E-Mail-Programmen bei Microsoft 365 anzumelden.
Monitoring
Laufende automatische Überwachung von Servern, Netzwerk und Diensten auf Verfügbarkeit, Auslastung und Fehler; bei Abweichungen wird ein Alarm ausgelöst.
Ein System prüft rund um die Uhr, ob alles läuft, und meldet Probleme, bevor sie auffallen.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)
Anmeldeverfahren, bei dem neben dem Passwort mindestens ein weiterer Nachweis verlangt wird, etwa ein Einmalcode aus einer Authenticator-App, ein Hardware-Schlüssel oder ein Fingerabdruck. Die häufigste Form ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
Zum Anmelden reicht das Passwort allein nicht – ein zweiter Nachweis, zum Beispiel ein Code auf dem Smartphone, kommt hinzu.
MX-Eintrag
DNS-Eintrag (Mail Exchanger) einer Domain, der festlegt, an welchen Mailserver eingehende E-Mails zugestellt werden. Wird er geändert, etwa beim Wechsel zu Microsoft 365 oder zu einem vorgeschalteten Spamfilter, bleiben die E-Mail-Adressen gleich.
Der Wegweiser, der eingehenden E-Mails sagt, bei welchem Server sie ankommen sollen.
MySQL
Weit verbreitetes relationales Datenbanksystem, das Daten in Tabellen speichert und per SQL abgefragt wird. Joomla und WordPress legen ihre Inhalte darin oder im kompatiblen MariaDB ab.
Das Datenbanksystem, in dem viele Websites ihre Texte, Seiten und Einstellungen speichern.
NAS
Network Attached Storage – netzwerkfähiger Datenspeicher mit mehreren Festplatten, häufig als Ziel für Datensicherungen oder als zentraler Dateiablage-Speicher eingesetzt.
Ein Speichergerät im Netzwerk, auf dem Sicherungen und gemeinsame Dateien liegen.
NAT
Network Address Translation: Übersetzt interne IP-Adressen am Router oder an der Firewall in öffentliche Adressen und umgekehrt. NAT-Regeln bestimmen, welche Verbindungen von außen welche internen Dienste erreichen.
Die Firewall übersetzt zwischen den Adressen im Firmennetz und im Internet.
NFC
Near Field Communication – Funkstandard für den kontaktlosen Datenaustausch über wenige Zentimeter, etwa zwischen Chip oder Karte und einem Lesegerät oder Smartphone. Genutzt wird er unter anderem für Zutritt, Zeiterfassung und kontaktloses Bezahlen.
Chip oder Karte kurz an ein Lesegerät halten – schon ist die Buchung erfasst.
NIS2
EU-Richtlinie zur Cybersicherheit (Richtlinie (EU) 2022/2555), in Deutschland durch das NIS2-Umsetzungsgesetz umgesetzt. Sie verpflichtet deutlich mehr Unternehmen als bisher zu Risikomanagement, Registrierung beim BSI und zur Meldung erheblicher Sicherheitsvorfälle, mit einer ersten Meldung binnen 24 Stunden.
Die EU-Regeln, die viele Unternehmen zu mehr IT-Sicherheit und zur Meldung von Angriffen verpflichten.
OneDrive
Cloud-Speicher von Microsoft für die persönlichen Dateien der Benutzer, synchronisiert mit PC und Mobilgeräten; Teil von Microsoft 365.
Ihr persönlicher Dateiordner in der Microsoft-Cloud – auf jedem Gerät verfügbar.
Onepager
Website, deren Inhalte vollständig auf einer einzigen, langen Seite stehen und über Sprungmarken erreichbar sind – geeignet für überschaubare Angebote.
Ein kompletter Internetauftritt auf einer einzigen Seite zum Durchscrollen.
Overlay-Werkzeug
Nachträglich per Skript eingebundene Leiste mit Schaltern für Schriftgröße, Kontrast oder Vorlesen. Sie ändert weder Struktur noch Code der Seite und macht sie daher nicht WCAG-konform.
Ein eingeblendetes Menü, das eine Website barrierefrei aussehen lässt, sie aber nicht barrierefrei macht.
PageSpeed Insights
Kostenloses Messwerkzeug von Google, das eine Seite im Labor testet, echte Nutzerdaten zu den Core Web Vitals anzeigt und Verbesserungen vorschlägt. Die Laborwerte schwanken von Messung zu Messung.
Googles Werkzeug, das misst, wie schnell eine Website ist.
Patchfeld
Anschlussfeld im Netzwerkschrank, auf dem die fest verlegten Netzwerkkabel enden. Über kurze Patchkabel werden die Anschlüsse flexibel mit Switches verbunden.
Die Steckleiste im Technikschrank, an der alle Netzwerkkabel des Gebäudes ankommen.
Patchmanagement
Geplante Verteilung von Sicherheits- und Funktionsupdates für Betriebssysteme und Anwendungen, einschließlich Test, Freigabe und Kontrolle, ob alle Geräte aktuell sind.
Alle Rechner bekommen die wichtigen Updates – geordnet und überprüft.
Phishing
Betrugsversuch per E-Mail, Nachricht oder gefälschter Website, um Zugangsdaten oder Zahlungen zu erschleichen – meist mit täuschend echtem Absender.
Gefälschte Nachrichten, die an Ihre Passwörter oder Ihr Geld wollen.
PHP
Serverseitige Programmiersprache, auf der viele CMS wie Joomla und WordPress basieren; sie erzeugt Seiten dynamisch auf dem Webserver.
Die Programmiersprache hinter vielen Websites.
Plugin
Zusatzmodul, das eine Software wie WordPress oder Joomla um einzelne Funktionen erweitert, etwa Formulare, Galerien oder Schnittstellen. Plugins müssen wie das CMS selbst regelmäßig aktualisiert werden.
Ein Baustein, der einer Website eine zusätzliche Funktion gibt.
PoE (Power over Ethernet)
Stromversorgung von Geräten wie Access Points, Telefonen oder Kameras über das Netzwerkkabel.
Strom und Daten kommen über dasselbe Kabel.
Progressive Web App (PWA)
Webanwendung, die sich über den Browser auf Smartphone oder Rechner wie ein Programm installieren lässt – mit eigenem Symbol, Vollbildansicht und je nach Umsetzung Offline-Funktion, ohne App-Store.
Eine Website, die sich wie eine App auf dem Startbildschirm ablegen und nutzen lässt.
QR-Code
Zweidimensionaler Code, der Texte, Links oder Kontaktdaten speichert und mit der Smartphone-Kamera ausgelesen wird.
Das schwarz-weiße Quadrat, das man mit dem Smartphone scannt.
RAID
Verbund mehrerer Festplatten zu einem logischen Laufwerk. Je nach RAID-Level erhöht er die Ausfallsicherheit, etwa RAID 1 oder RAID 10, die Daten gespiegelt ablegen.
Mehrere Festplatten arbeiten zusammen, sodass der Ausfall einer Platte keine Daten kostet.
Ransomware
Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und für die Freigabe Lösegeld verlangt. Schutz bieten aktuelle Systeme, Virenschutz, getrennte Datensicherungen und geschulte Mitarbeitende.
Erpressersoftware, die Ihre Daten sperrt – dagegen helfen vor allem gute Sicherungen.
Rechenzentrum
Gebäude oder Raum mit gesicherter Stromversorgung, Klimatisierung, Brandschutz und schneller Internetanbindung, in dem Server betrieben werden.
Ein besonders geschützter Ort, an dem Server rund um die Uhr sicher laufen.
Relaunch
Grundlegende Neugestaltung und technische Erneuerung einer bestehenden Website, meist mit neuer Struktur, aktuellem CMS und Weiterleitung der alten Adressen.
Die bestehende Website wird von Grund auf neu gemacht.
Responsive Design
Gestaltung, die sich automatisch an Bildschirmgröße und Gerät anpasst – vom Smartphone bis zum großen Monitor.
Die Website sieht auf Smartphone, Tablet und PC gut aus.
Richtfunk
Drahtlose Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen zwei Antennen mit Sichtverbindung. Sie überbrückt Strecken, auf denen Kabel nicht oder nur mit großem Aufwand verlegt werden können.
Eine Funkbrücke zwischen zwei Punkten – statt ein Kabel zu vergraben.
Router
Gerät, das Netzwerke miteinander verbindet, typischerweise das Firmennetz mit dem Internet, und Datenpakete zwischen den Netzen weiterleitet.
Das Gerät, das Ihr Netzwerk mit dem Internet verbindet.
Schnittstelle (API)
Application Programming Interface – definierte Schnittstelle, über die Programme automatisiert Daten austauschen, etwa Website, CRM und Warenwirtschaft.
Programme tauschen automatisch Daten aus, ohne dass jemand etwas abtippt.
Screenreader
Software, die Bildschirminhalte als Sprache oder Braille ausgibt; in Windows, macOS, Android und iOS bereits eingebaut. Sie liest Überschriften, Links, Formularfelder und Alternativtexte vor und ist auf sauber ausgezeichneten Code angewiesen.
Ein Programm, das blinden und sehbehinderten Menschen die Website vorliest.
SD-WAN
Software-Defined Wide Area Network – softwaregesteuerte Verwaltung mehrerer Internetleitungen. Der Datenverkehr wird automatisch auf die verfügbaren Leitungen verteilt oder bei Ausfall umgeleitet.
Zwei Internetleitungen arbeiten zusammen; fällt eine aus, läuft alles über die andere weiter.
Server
Rechner, der Dienste und Daten für andere Geräte im Netzwerk bereitstellt – etwa Dateiablage, E-Mail, Datenbanken oder Anwendungen. Er läuft dauerhaft und wird als eigenes Gerät, als virtuelle Maschine oder in der Cloud betrieben.
Der zentrale Rechner, auf dem die gemeinsamen Daten und Programme des Unternehmens laufen.
Serverschrank (Netzwerkschrank)
Genormter 19-Zoll-Schrank, in dem Server, Switches, Patchfelder, USV und Firewall eingebaut, belüftet und abschließbar untergebracht werden. Er wird auch als Rack bezeichnet.
Der abschließbare Technikschrank, in dem Server und Netzwerkgeräte ordentlich eingebaut sind.
Servicegebiet
Einstellung im Google-Unternehmensprofil für Unternehmen, die Kunden vor Ort besuchen statt sie zu empfangen. Statt der Adresse zeigt Google das Einsatzgebiet an.
Das Gebiet, in dem Sie zu Ihren Kunden fahren.
Single Sign-on (SSO)
Anmeldeverfahren, bei dem eine einmalige Anmeldung für mehrere Anwendungen gilt – etwa Windows-Anmeldung, Microsoft 365 und Webanwendungen.
Einmal anmelden, alles nutzen.
SIP-Trunk
Anbindung einer IP-Telefonanlage an das öffentliche Telefonnetz über das Internet auf Basis des SIP-Protokolls. Er ersetzt ISDN- und Analoganschlüsse; Rufnummern können mitgenommen werden.
Der Telefonanschluss Ihrer Anlage – nur über das Internet statt über die alte Telefonleitung.
SLA (Service-Level-Vereinbarung)
Vertraglich festgelegte Qualität einer Dienstleistung, etwa Reaktionszeiten, Verfügbarkeit und Servicezeiten.
Schriftlich vereinbart: wie schnell reagiert wird und was zugesagt ist.
Softphone
Software, die ein Telefon auf PC, Notebook oder Smartphone abbildet und über die Telefonanlage unter der eigenen Durchwahl telefoniert.
Telefonieren direkt am Rechner, mit Headset statt Hörer.
Spamfilter
Filter, der unerwünschte und gefährliche E-Mails vor dem Postfach erkennt und aussortiert, etwa anhand von Absender, Inhalt und Anhängen.
Sortiert Werbe- und Betrugsmails aus, bevor sie im Postfach landen.
Spanning Tree (STP)
Netzwerkprotokoll, das in Netzen mit redundanten Verbindungen Schleifen verhindert. Es schaltet doppelte Wege ab und aktiviert sie automatisch wieder, wenn eine Verbindung ausfällt.
Sorgt dafür, dass Ersatzleitungen im Netzwerk keine Störungen verursachen, aber bei Bedarf einspringen.
Sprunglink
Link am Seitenanfang, der beim Bedienen mit der Tastatur als Erstes erscheint und direkt zum Hauptinhalt führt, ohne sich durch das ganze Menü zu bewegen.
Eine Abkürzung zum Inhalt für alle, die ohne Maus unterwegs sind.
SSL/TLS-Zertifikat
Digitales Zertifikat, das die Identität einer Website bestätigt und die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt (erkennbar an https:// und dem Schloss-Symbol).
Sorgt dafür, dass die Verbindung zu Ihrer Website verschlüsselt und als sicher angezeigt wird.
Strukturierte Daten (Schema.org)
Maschinenlesbare Angaben im Quelltext nach dem Vokabular von Schema.org, etwa zu Unternehmen, Standorten, Öffnungszeiten, Artikeln oder häufigen Fragen. Suchmaschinen und KI-Assistenten können Inhalte damit eindeutig zuordnen.
Zusatzangaben im Hintergrund, damit Google versteht, was auf der Seite steht.
Strukturierte Verkabelung
Genormte, dokumentierte Netzwerkverkabelung eines Gebäudes von der Netzwerkdose bis zum Patchfeld im Netzwerkschrank, ausgelegt auf spätere Erweiterungen.
Ordentlich verlegte und beschriftete Netzwerkkabel, auf denen alles aufbaut.
Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Maßnahmen, mit denen eine Website in den unbezahlten Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen besser gefunden wird – etwa durch passende Inhalte, saubere Technik, kurze Ladezeiten und strukturierte Daten.
Alles, was dazu beiträgt, dass Ihre Website bei Google gefunden wird.
Switch
Netzwerkgerät, das Endgeräte in einem lokalen Netzwerk verbindet und Datenpakete gezielt an den richtigen Anschluss weiterleitet. Verwaltete Switches unterstützen etwa VLANs und Stromversorgung über das Netzwerkkabel (PoE).
Der Verteiler im Netzwerk, an dem Rechner, Telefone und Access Points angeschlossen sind.
TDDDG
Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (bis Mai 2024 TTDSG). § 25 regelt den Zugriff auf Endgeräte: Cookies und ähnliche Techniken, die nicht technisch unbedingt nötig sind, brauchen vorher eine Einwilligung.
Das Gesetz, aus dem die Pflicht zum Cookie-Banner kommt.
Telefonanlage (TK-Anlage)
Telekommunikationsanlage, die interne Nebenstellen mit dem öffentlichen Telefonnetz verbindet und Funktionen wie Durchwahlen, Weiterleitungen, Warteschleifen und Anrufbeantworter bereitstellt. Heute meist als IP-Telefonanlage – als Gerät, als Software auf einem Server oder in der Cloud.
Die Zentrale, über die alle Telefone im Unternehmen laufen und die Anrufe an die richtige Stelle verteilt.
Template
Gestaltungsvorlage eines CMS wie Joomla oder WordPress (dort meist Theme genannt), die Layout, Farben, Schriften und die Darstellung der Inhalte festlegt – getrennt von den Inhalten selbst.
Das Design Ihrer Website, in das Texte und Bilder automatisch eingesetzt werden.
Terminalserver (RDS)
Server mit Microsoft Remote Desktop Services, auf dem mehrere Benutzer gleichzeitig in eigenen Sitzungen arbeiten. Anwendungen laufen zentral auf dem Server statt auf jedem einzelnen Rechner.
Alle arbeiten mit denselben Programmen auf einem zentralen Server – vom Büro oder von unterwegs.
TERRA
PC-, Notebook- und Server-Marke der WORTMANN AG aus Hüllhorst in Ostwestfalen. KREEVO ist Partner für Beratung, Beschaffung und Service.
Computer und Server eines deutschen Herstellers, die wir liefern und betreuen.
TERRA CLOUD
Cloud-Plattform der WORTMANN AG mit Rechenzentren in Deutschland. Sie umfasst unter anderem virtuelle Server (IaaS), Cloud-Backup, gehostete Firewalls und Microsoft-Lizenzen und wird über IT-Fachhandelspartner bereitgestellt.
Die Cloud eines deutschen Herstellers, bei der Ihre Server und Daten in Rechenzentren in Deutschland liegen.
TOM (Technische und organisatorische Maßnahmen)
Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO wie Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Datensicherung, Updates und Schulungen, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten sichern.
Alles, was technisch und im Ablauf getan wird, damit Daten sicher sind.
UniFi
Produktlinie des Herstellers Ubiquiti für Netzwerk, WLAN und Videoüberwachung. Access Points, Switches, Gateways und Kameras werden gemeinsam über eine zentrale Oberfläche eingerichtet und überwacht.
Netzwerk-, WLAN- und Kameratechnik eines Herstellers, die sich über eine gemeinsame Oberfläche verwalten lässt.
USV
Unterbrechungsfreie Stromversorgung – überbrückt Stromausfälle und Spannungsschwankungen mit Akkus und fährt angeschlossene Server bei längeren Ausfällen kontrolliert herunter.
Ein Akku für die Serveranlage, damit bei Stromausfall nichts abrupt abstürzt.
Verschlüsselung
Umwandlung von Daten mit einem Schlüssel, sodass nur Berechtigte sie lesen können – etwa bei der Übertragung (TLS, VPN) oder auf Datenträgern.
Daten werden so umgewandelt, dass Unbefugte nichts damit anfangen können.
Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
Dokumentation nach Art. 30 DSGVO, welche personenbezogenen Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden, wer sie erhält, wie lange sie gespeichert und wie sie geschützt werden.
Eine Liste, welche Daten Ihr Unternehmen wofür nutzt.
Verzeichnissynchronisation
Abgleich der Benutzerkonten aus dem lokalen Active Directory mit Microsoft Entra ID (früher Azure AD), etwa über Microsoft Entra Connect. Benutzer, Gruppen und auf Wunsch Kennwort-Hashes werden übertragen, sodass dieselbe Anmeldung lokal und in Microsoft 365 gilt.
Die Benutzerkonten im Firmennetz und in Microsoft 365 werden automatisch gleich gehalten – ein Kennwort für beides.
Virenschutz (Endpoint-Schutz)
Software auf Rechnern und Servern, die Schadprogramme erkennt und blockiert. Moderne Endpoint-Lösungen werden zentral verwaltet und erkennen auch verdächtiges Verhalten.
Das Schutzprogramm auf jedem Rechner, zentral überwacht.
Virtualisierung
Technik, bei der ein Hypervisor wie Hyper-V oder VMware die Hardware eines physischen Servers auf mehrere virtuelle Maschinen aufteilt. Server lassen sich so besser auslasten, einfacher sichern und bei einem Hardwaretausch ohne Neuinstallation verschieben.
Aus einem leistungsstarken Server werden mehrere getrennte, die sich leichter sichern und umziehen lassen.
Virtuelle Maschine (VM)
Vollständiger, softwarebasierter Computer mit eigenem Betriebssystem, der auf einem physischen Server neben weiteren virtuellen Maschinen läuft und sich leicht sichern, verschieben und wiederherstellen lässt.
Ein Server, der nicht als eigenes Gerät existiert, sondern als Programm auf einem größeren Server läuft.
VLAN
Virtuelles, logisch getrenntes Netzwerk auf derselben physischen Infrastruktur – etwa um Gäste-, Verwaltungs- und Telefonienetz voneinander zu trennen.
Ein Netzwerk wird in getrennte Bereiche aufgeteilt, zum Beispiel für Gäste.
VoIP
Voice over IP – Übertragung von Telefongesprächen als Datenpakete über IP-Netzwerke und das Internet. Grundlage moderner Telefonanlagen seit der Abschaltung von ISDN.
Telefonieren über das Internet statt über die alte Telefonleitung.
VPN
Virtual Private Network – verschlüsselte Verbindung über das Internet, die Standorte (Site-to-Site) oder einzelne Mitarbeitende im Homeoffice sicher mit dem Firmennetz verbindet.
Ein abgeschirmter Tunnel durch das Internet ins Firmennetz.
WCAG
Web Content Accessibility Guidelines – internationaler Standard des W3C mit prüfbaren Kriterien für barrierefreie Webinhalte, gegliedert in die Stufen A, AA und AAA.
Die Regeln, nach denen geprüft wird, ob eine Website barrierefrei ist.
Webanwendung
Anwendung, die auf einem Webserver läuft und im Browser bedient wird, ohne Installation auf den einzelnen Rechnern. Die Daten liegen zentral auf dem Server, Updates wirken sofort für alle Benutzer.
Ein Programm, das Sie im Browser öffnen – auf jedem Gerät und ohne Installation.
Webvisitenkarte (Microwebsite)
Kompakte Website mit einer oder wenigen Seiten, die die wichtigsten Informationen und Kontaktwege eines Unternehmens bündelt.
Ein kleiner, schneller Internetauftritt mit dem Wichtigsten.
Weiterleitung (301)
Serverseitiger Verweis von einer alten auf eine neue Adresse. Die dauerhafte Weiterleitung mit Statuscode 301 teilt Suchmaschinen die neue Adresse mit, sodass die bisherige Bewertung weitgehend erhalten bleibt.
Wer die alte Adresse aufruft, landet automatisch auf der neuen.
Windows Server
Server-Betriebssystem von Microsoft, auf dem Dienste wie Active Directory, Dateiserver, Terminalserver oder Hyper-V betrieben werden.
Das Betriebssystem für Firmenserver von Microsoft.
WLAN-Ausleuchtung
Messung der WLAN-Signalstärke vor Ort, etwa als Heatmap auf Grundrissplänen, um Funklöcher zu erkennen und die Standorte von Access Points zu planen.
Wir messen, wo im Gebäude das WLAN gut ist und wo nicht – und planen danach.
WLAN-Controller
Software oder Gerät zur zentralen Verwaltung aller Access Points eines Netzwerks: Netze, Kanäle, Sendeleistung, Gastzugänge und Updates werden an einer Stelle eingestellt.
Die Schaltzentrale, über die alle WLAN-Sender gemeinsam eingerichtet werden.
WLAN-Hotspot
Für Gäste oder die Öffentlichkeit freigegebener WLAN-Zugang, meist mit vorgeschalteter Anmeldeseite (Captive Portal) für Nutzungsbedingungen, Zugangscodes oder Registrierung – getrennt vom internen Netz.
Ein WLAN für Gäste oder die Öffentlichkeit – mit Startseite und ohne Zugriff aufs Firmennetz.
WordPress
Weit verbreitetes Open-Source-CMS, ursprünglich für Blogs, heute für Websites aller Art; erweiterbar über Themes und Plugins.
Ein verbreitetes System, um Websites selbst zu pflegen.
WSUS
Windows Server Update Services: Serverrolle, die Microsoft-Updates zentral herunterlädt und freigibt, bevor sie an die Rechner im Netzwerk verteilt werden.
Ein Server im Haus, der steuert, wann welche Windows-Updates auf die Rechner kommen.
XML
Extensible Markup Language – strukturiertes Textformat für den Datenaustausch zwischen Systemen, etwa beim Import von Tourismus- oder Produktdaten.
Ein Datenformat, mit dem Systeme Informationen austauschen.
XML-Sitemap
Datei, die Suchmaschinen alle Seiten einer Website mit dem Datum der letzten Änderung auflistet. Sie wird in der Search Console eingereicht und hilft, neue und geänderte Seiten schneller zu finden.
Ein Inhaltsverzeichnis der Website für Suchmaschinen.
Yeastar
Hersteller von IP-Telefonanlagen, die als eigene Hardware im Unternehmen oder als Cloud-Anlage betrieben werden – eine Alternative zu 3CX mit vergleichbarem Funktionsumfang.
Eine weitere moderne Telefonanlage, die wir je nach Anforderung statt 3CX einsetzen.
Ein Begriff fehlt oder Sie haben eine konkrete Frage?
Sprechen Sie uns an – wir erklären, was hinter der Technik steckt und was davon für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.